Über

Künstliche Intelligenz, Algorithmen, Big Data und weitere digitale Technologien prägen zunehmend unseren Alltag. Doch was bedeutet das für die Einzelne oder den Einzelnen? ANNA – Das vernetzte Leben bietet unterhaltsame sowie informative Inhalte, die dieser Frage anhand von Themen wie Wohnen, Einkaufen oder Gesundheit nachgehen.

Worum geht es?

Täglich nutzen wir ganz selbstverständlich Suchmaschinen, scrollen durch Soziale Netzwerke oder kaufen online ein. Dabei begegnen wir Techniken der Künstlichen Intelligenz, Algorithmen und Datenauswertungen. Sie prägen unseren Alltag immer stärker.

Hingegen bleiben ihre Funktionsweise und mögliche Folgen ihrer Nutzung meist eine black box. Für mündige Entscheidungen sind jedoch Informationen nötig, die allgemein verständlich und zugänglich sind. Um diese Lücke zu schließen, braucht es vielfältige neue und unabhängige Informationsangebote. Mit ANNA – Das vernetzte Leben möchten wir dazu beitragen. Das Angebot greift Chancen und Risiken dieser Technologien auf und veranschaulicht, inwiefern jede und jeder Einzelne betroffen ist.

Welche Inhalte gibt es hier?

Unter annasleben.de stehen sowohl sachlich aufbereitete Beiträge für Verbraucherinnen und Verbraucher als auch vertiefende Interviews mit Expertinnen und Experten zur Verfügung. Vor allem aber geht es um die Geschichte der Figur Anna. Sie nimmt die Nutzerinnen und Nutzer mit in ihr vernetztes Leben.

Ausgangspunkt der fiktionalen Erzählungen sind Technologien, die bereits eingesetzt werden. Im Zeitraum bis April 2019 werden auf annasleben.de Inhalte zu verschiedenen Lebensbereichen veröffentlicht, in denen Algorithmen, Künstliche Intelligenz und Big Data zum Einsatz kommen – etwa beim Einkaufen oder in Fragen der Gesundheit. Den Anfang macht das Thema Wohnen mit erzählerischen Inhalten im Format Video, Audio und Text sowie begleitenden Sachtexten.

An wen richtet sich das Projekt?

ANNA – das vernetzte Leben richtet sich an alle. Denn das scheinbare Nischenthema betrifft mittlerweile alle. Deshalb sollten sich auch diejenigen informieren können, die sich bislang nur wenig mit der Funktionsweise, den Risiken und dem Nutzen digitaler Technologien auseinandergesetzt haben.

Um welche Themen geht es genau?

Big Data, Algorithmen und Künstliche Intelligenz sind bereits heute von großer gesellschaftlicher Relevanz und bleiben bislang dennoch für die meisten eine Unbekannte.

  • Algorithmen sind Handlungsvorgaben, mit denen Computer Aufgaben lösen. Sie dienen etwa der Suche im Internet, personalisierten Videovorschlägen auf Youtube oder zur Auswahl der angezeigten Inhalte in Sozialen Netzwerken.
  • Big Data ist das Schlagwort für umfassende und komplexe Datenmengen. Jede und jeder Einzelne hinterlässt Spuren im Internet, zum Beispiel beim Klick auf einen Facebook-Link, bei Suchmaschinen oder beim Einkauf mit Kundenkarten. So entstehen Massen an Daten über Verbraucherinnen und Verbraucher.
  • Künstliche Intelligenz umfasst Verfahren, bei denen menschliche Intelligenz simuliert wird. So können lernfähige Computer oder Programme entstehen, die zum Beispiel eigenständig mit Nutzerinnen und Nutzer interagieren. Beispielanwendungen sind Sprachassistenten in Smartphones oder als Kommunikationspartner in Service-Chats.

Wer steckt hinter dem Projekt?

Träger der Projekts ist iRights e.V. Der gemeinnützige Verein widmet sich der Aufklärung von Verbraucherinnen und Verbrauchern zu Themen wie Urheberrecht, Datenschutz, Datensicherheit und den Auswirkungen des Internets auf unser Leben. Er betreibt die Informationsplattform iRights.info, erstellt Publikationen und weitere Webangebote. Er kooperiert in strategischen Fragen mit dem Think Tank iRights.Lab.

Ein siebenköpfiges Team von iRights e.V. beteiligt sich an der Erarbeitung der Geschichten sowie des ergänzenden Informationsangebots. Es hält die Nutzerinnen und Nutzer unter Neuigkeiten auf dem Laufenden, wenn es aktuelle Meldungen aus dem Projekt gibt wie etwa die Veröffentlichung eines weiteren Themenkomplexes.

Gefördert wird das Projekt vom Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz.

Foto: Jörg Farys / dieprojektoren.de; Das ANNA-Team (von links): Gina Schad, Eike Gräf, Jaana Müller-Brehm, Philipp Otto, David Pachali und Julia Schrader

Philipp Otto und Gina Schad leiten das Projektteam bestehend aus Wiebke Glässer, Eike Gräf, Jaana Müller-Brehm, David Pachali und Julia Schrader.

Unterstützt wird das Team dabei von folgenden Expertinnen, Geschichtenerzählern und Journalistinnen:
Philip Banse
Fritz Gnad
Christiane Schulzki-Haddouti
Uwe Sievers
Mario Sixtus