Kalkulierte Gesundheit

Algorithmen und Künstliche Intelligenz kommen zunehmend auch in der Medizin zum Einsatz. In der professionellen Gesundheitsversorgung unterstützen Computerprogramme die Vorsorge und Behandlung von Krankheiten, indem sie Symptome analysieren oder Therapievorschläge machen. Beim Selbstvermessen (Self-Tracking) können wir mithilfe von Anwendungen und Geräten Daten über unseren Körper und unsere Gemütszustände erfassen. Sie geben uns zum Beispiel Informationen zu unserer Fitness und bieten Tipps, wie wir sie verbessern können.

Wenn-dann: Was ist ein Algorithmus?

 
Woher weiß man eigentlich in der Notaufnahme, welche Patientinnen und Patienten am dringendsten behandelt werden müssen? Das entscheidet das medizinische Personal mithilfe der sogenannten Triage. Die dabei angewandten “wenn-dann-Vorgaben” ähneln der Logik von Algorithmen in den zahlreichen digitalen Diensten und Computerprogrammen, die wir täglich nutzen.
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Self-Tracking: Geht der Trend zur Selbst-Vorsorge?

 
Daten über unseren Körper aufzeichnen – das geht mit Wearables und Apps heute kinderleicht. Der gesundheitliche Nutzen für die oder den Einzelnen, aber auch die gesellschaftlichen Folgen der Selbstvermessung sind nicht unumstritten.
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